
Dynamische Beleuchtungssysteme bieten großes Potenzial für Energieeffizienz und intelligente Steuerung im öffentlichen Raum. In der Praxis scheitert ihre Umsetzung jedoch häufig an einer zentralen Hürde: mangelnder Kompatibilität.
Zwar stehen zahlreiche technische Lösungen zur Verfügung, doch diese sind meist nicht miteinander vernetzbar. Ein offener Datenaustausch zwischen Komponenten unterschiedlicher Hersteller ist bislang kaum möglich. Selbst einfache Funktionen, wie eine bedarfsgerechte Dimmung, lassen sich daher oft nicht realisieren. Besonders in größeren Kommunen wird diese Herausforderung sichtbar. Durch zeitlich versetzte Ausschreibungen entstehen heterogene Systemlandschaften, in denen unterschiedliche Technologien parallel eingesetzt werden. Eine einheitliche Steuerung ist dadurch schwer umsetzbar. Gleichzeitig verstärkt sich die Abhängigkeit von proprietären Lösungen, was zusätzliche Anforderungen an IT-Sicherheit und die Zuverlässigkeit kritischer Infrastrukturen mit sich bringt.
Ziel ist die Entwicklung eines offenen, herstellerübergreifenden Kommunikationsstandards. Künftig sollen Beleuchtungssysteme unabhängig von einzelnen Anbietern interoperabel funktionieren. Das schafft mehr Flexibilität, reduziert Abhängigkeiten und ermöglicht Kommunen eine zukunftssichere und effizient steuerbare Infrastruktur.
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Die Städte von morgen entstehen nicht im Labor sondern durch die Menschen, die sie nutzen. Als aktiver Partner im Forschungsprojekt IgeL_x der TU Berlin arbeiten wir gemeinsam daran, ein hochaktuelles Thema voranzubringen:
- Wie lassen sich Straßenbeleuchtung und Infrastruktur intelligenter vernetzen?
- Wie werden Daten herstellerübergreifend nutzbar gemacht?
- Wie können Mehrwerte geschaffen werden?
- Wie kann ein offenes, gemeinwohlorientiertes Daten-Ökosystem entstehen?
Damit diese Lösungen praxisnah und zukunftsfähig sind, kommt es auf Ihre Perspektive an.
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